Monatsarchiv August 2018

VonRheumaKinder e.V.

Christian Titz vom HSV und Kerstin Bennecke vom RheumaKinder e.V. zu Besuch beim Rotary-Club Norderstedt

© Herr v. Hardenberg

Vortrag und Gespräch beim Rotary-Club Norderstedt

Am Dienstag, den 21.8.2018 waren Christian Titz und Kerstin Bennecke beim Rotary-Club Norderstedt eingeladen.
An diesem Abend ging es den Mitgliedern des Clubs um die augenblickliche Lage des HSVs und das Thema Kinderrheuma.

Zunächst interviewte Andreas Käckell Christian Titz über die Niederlage gegen Holstein Kiel und die augenblickliche Lage des HSV. Er sieht seine Mannschaft gut aufgestellt und ist optimistisch, den Aufstieg schaffen zu können. Ganz nach dem Motto: Ruhe bewahren, nicht unrealistisch sein, Schwächen durch individuelles Training aufarbeiten und Stärken stärken.

Im Anschluss schilderte der Cheftrainier die langjährige Leidensgeschichte seines Sohnes, der ein großes Fußballtalent ist. Sein Sohn konnte plötzlich nicht mehr gehen, nicht mehr laufen und kein Fußball mehr spielen. Er hatte starke Schmerzen im Beckenbereich. Ein Ärzte-Marathon begann. Lange Wartezeiten, falsche Diagnosen, Mengen von Schmerzmitteln, Verhaltensveränderungen des Kindes, Probleme in der Schule, die Belastungen für die Familie und keine Perspektive, ob sein Fußballtalent weiter gefördert werden kann.

Leidensgeschichte und Hilfe

Sein Sohn und die Familie haben erst durch Frau Bennecke, selber betroffene Mutter zweier Rheumakinder, schnelle und außergewöhnliche Unterstützung bekommen.
Trotz finanzieller Möglichkeiten und zahlreichen Kontakten zu unterschiedlichen Ärzten, brauchten Sie dennoch 3 Jahre,  bis sie auf einen Arzt aufmerksam wurden, der seinen Sohn richtig diagnostiziert und mit Medikamenten eingestellt hat.
Endlich halfen Medikamente, die ihn schmerzfrei machten. Er schafft inzwischen seinen Schulalltag, kann seinen Abschluss machen und steht wieder auf dem Fußballfeld.

Doch eine Frage beschäftigt Herrn Titz sehr: wenn der Leidensweg trotz guten Kontakten zu Ärzten und finanzieller Mittel so lange gedauert hat, wie schlimm sieht es dann für normale Kinder aus, die an Rheuma erkranken?

Nicht nur Herrn Titz beschäftigt diese Frage, sondern auch Frau Bennecke und uns als Verein. Sie berichtet, dass sehr viele Familien unerträgliches mit ihren Rheumakindern erlebt haben.

© Herr v. Hardenberg

Kinder, die unter schlimmsten Schmerzen leiden und kaum noch Lebensqualität haben

Zahlreiche Arztbesuche, Elternteile, die ihren Job aufgeben mussten, Ehen die auseinander gehen, weil die Familien an ihre Grenzen stoßen und sich allein gelassen fühlen. – Bis die Diagnose Rheuma gestellt wird, vergehen oft Jahre.

Dabei ist es besonders wichtig, das Rheuma sehr frühzeitig erkannt und behandelt wird. Je eher eine Therapie beginnen kann umso geringer sind dauerhafte Schäden und es gibt eine faire Chance für die Kinder auf Remission, erläutert Kerstin Bennecke.

Wir, der gemeinnützige Verein RheumaKinder e.V. sind eine erste Anlaufstelle, wo Kinder und Familien schnelle und unkomplizierte Hilfe sowie Unterstützung bekommen können.

VonRheumaKinder e.V.

Ponyreiten mit dem RheumaKinder e.V.

 

Du wolltest schon immer mal wissen, wie es ist auf einem Pony zu reiten, es zu füttern und zu pflegen?
In Zusammenarbeit mit den Besitzern von Polly, einer Ponydame mit einer Höhe von 1,25 Meterm,
können wir dies von nun an in Bad Segeberg für unsere Rheumakinder ermöglichen.

Wer möchte, darf sich sehr gerne zwecks Terminabsprache mit uns in Verbindung setzen.

 

Das Pferd heisst Pferd,
weil es steht mit allen Vieren auf der Erd.
Würd es stehen in der Luft,
würd es heissen Pfluft.

VonRheumaKinder e.V.

Christian Titz, Cheftrainer des Hamburger SV, übernimmt Schirmherrschaft für unsere Rheumakinder

 

Am Sonnabend, den 25.8.2018  fand unsere Jahreshauptversammlung in Elmshorn statt.
Die Versammlung war eine sehr gelungene Veranstaltung, wo wir viele wichtige Entscheidungen trafen.

Christian Titz, Trainer des HSV, übernimmt ab sofort die Schirmherrschaft des Vereins RheumaKinder e.V. verkündet die 1. Vorsitzende Kerstin Bennecke stolz ihren Mitgliedern.

Christian, der schon länger Mitglied in unserem Verein RheumaKinder e.V. ist, hat uns bereits in der  Vergangenheit durch unterschiedliche Aktionen unterstützt.

Der Sohn von Christian Titz ist selber an Rheuma erkrankt.
Daher ist die Unterstützung in Form der Schirmherrschaft eine Selbstverständlichkeit für ihn. „Wir sind damals vom Verein RheumaKinder e.V. ganz außergewöhnlich unterstützt worden.
Deshalb war für mich ganz klar, dass wir anderen Menschen, denen ein ähnliches Leid widerfahren ist, ebenfalls helfen möchten, damit es Ihnen wieder besser geht.“

Wir vom Verein Rheumakinder e.V. freuen uns sehr über die Schirmherrschaft von Christian. Er hat schon in der Vergangenheit geholfen, wo er nur konnte.
„In ihm haben wir nicht nur einen Schirmherrn, den eine außergewöhnliche Menschlichkeit auszeichnet, sondern jemanden, der aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann, welches Leid, welche Schmerzen, wie viele Arztbesuche und was für familiäre Einschränkungen und Herausforderungen die Rheumakinder und ihre Familien ertragen müssen“, freut sich Kerstin Bennecke über den prominenten Unterstützer.

Christian Titz: „Ich schätzte euren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für die kranken Kinder, deren Eltern und Familien. Ich bin froh, dass es diesen Verein gibt.
Gemeinsam hoffen wir,  dass weiterhin ganz viele Menschen beitreten, uns unterstützen und mithelfen.“

Unsere Kids und Familien haben sich über dieses prominente Mitglied riesig gefreut: „Er ist einer von uns“, hieß es mehrfach.
Im Anschluss an die Versammlung haben wir zusammen mit Christian und seiner Familie einen schönen Nachmittag verbracht, wo jede Menge Fragen aufkamen.

In Zukunft wollen wir mit ihm eine umfangreiche Aufklärungsarbeit leisten. Viele wissen gar nicht, dass es Kinderrheuma gibt und was diese Erkrankung bedeutet.
Geplant sind verschiedene Informationsveranstaltungen und Gespräche mit Kindergärten, Schulen und Ausbildungsbetriebe.
Eine nette Weihnachtsüberraschung für die Rheumakinder ist auch schon in Planung.

Auf jeden Fall wird uns unser neuer Schirmherr tatkräftig unterstützen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Danke lieber Christian für deine großartige Unterstützung!

Auch bei der vor Ort gewesenen Presse möchten wir uns bedanken.

         

Brauchen Sie Hilfe? Handeln Sie.